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Das Haus Fühlingen: Eine beeindruckend gruselige Immobilie

Das Haus Fühlingen: Eine beeindruckend gruselige Immobilie

In einer Großstadt wie Köln gibt es unzählig viele Immobilien, die man gar nicht alle kennen kann. Viel zu schade, wie wir finden. Aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen heute eine besondere Immobilie mit einer spannenden und zugleich sehr gruseligen und merkwürdigen Geschichte vorstellen. Die Geschichte des Haus Fühlingen.

Im Kölner Norden befindet sich der Stadtteil Fühlingen, welcher vor allem für sein Naherholungsgebiet, den Fühlinger See, bekannt ist. Doch neben dieser Wohlfühlgegend, gibt es auch Unheimliches in Fühlingen zu entdecken – genauer gesagt in der Neusser Landstraße. Dort befindet sich das Haus Fühlingen, ein Ort über den die unterschiedlichsten gruseligen Geschichten existieren.

Haus Fühlingen: So fing alles an

Doch erst einmal zu den Anfängen: Im Jahre 1844 kaufte der deutsche Bankier Eduard von Oppenheim das besagte Gelände und errichtete kurz darauf das Gutshaus sowie eine Pferderennbahn und weitere Gebäude für sein Gestüt. Heute ist von dem Glanz des üppigen Gebäudes nicht mehr viel übrig. Lediglich die Größe der Immobilie wirkt beeindruckend. Fenster und Türen sind inzwischen verriegelt. Fast 32 Jahre wurde das Gebäude der Natur überlassen und ist vor sich hin verwildert. Heute machen sich zahlreiche selbst ernannte Geisterjäger und Hobby-Fotografen auf den Weg zum Gruselhaus.

Doch wie wurde das einstmals schicke Anwesen überhaupt zu einem Ort voller Geheimnisse und Verbrechen?

Die Zeit des Eduard von Oppenheim im Haus Fühlingen war nicht von langer Dauer, denn schnell merkte der Bankier, dass das Gelände nur bedingt für Pferde geeignet ist, weshalb er sich nach einer neuen Unterkunft umsah. Mit diesem Abschnitt endete auch die friedliche Zeit im Haus Fühlingen. Über die nachfolgenden Besitzer und Bewohner des Anwesens gibt es zahlreiche Gerüchte und unheimliche Geschichten.

Während der Nazizeit wurde das Gebäude als Schlaflager für Zwangsarbeiter genutzt. In diesen Jahren kommt es zum ersten Verbrechen im Haus Fühlingen. Einer Legende zu Folge soll einer der Zwangsarbeiter eine heimliche Beziehung mit der minderjährigen Tochter des damaligen Gutsbesitzers geführt haben. Als der Vater Wind von der Geschichte bekam, verriet er den Arbeiter an die Gestapo, welche ihn unweit des Hauses am 15. Januar 1943 erhängte. Der Geist des Toten soll noch heute durch die Gemäuer des Anwesens irren – auf der Suche nach seiner Geliebten.

Der Fluch des zweiten Stockwerkes

Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte ein ehemaliger NS-Richter Unterschlupf im Haus Fühlingen und auch für ihn war dieser Ort die letzte Station seines Lebens. Aus unbekannten Beweggründen soll sich der Richter in der Silvesternacht des Jahres 1962 im zweiten Stock des Hauses erhängt haben. Doch das war nicht die letzte Todesgeschichte im Haus Fühlingen. 2007 fanden Jugendliche die Leiche eines Mannes in dem Gebäude. Er soll sich, wie auch schon der NS-Richter, im zweiten Stock des gruseligen Anwesens ebenfalls erhängt haben.

Heutige Besucher des leerstehenden Haus Fühlingen berichten oft von Verwesungsgeruch und zahlreichen unheimlichen Ereignissen. Trotz dieser angsteinflößenden Gerüchte möchte die Dolphin Capital GmbH aus Hannover das Anwesen in den nächsten Jahren kernsanieren. Unter dem Namen „Gutshof am See“ sollen 35 Luxuswohnungen entstehen. Ein mutiges Vorhaben, denn bereits 2004 kaufte ein Investor das Gebäude und scheiterte schließlich mit seinen Bauplänen.

Sie suchen eine Immobilie und wollen nicht in einem Gruselhaus landen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, damit ihr Immobilienkauf kein Fehlkauf wird. Über unsere Immobilien und die lokalen Gegebenheiten wissen wir bestens Bescheid.